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2019-02-27

Bericht der Invest Lithuania stellt Klaipėdas starke Fertigungsindustrie heraus

27 Feb 2019

Wie der neue Bericht zur litauischen Fertigungsindustrie von Invest Lithuania ergab, ist Klaipėda unter den litauischen Städten führend in Sachen FDI (ausländische Direktinvestitionen) in Arbeitsplätze in der Fertigungsindustrie pro Kopf sowie Unternehmen in der Fertigungsindustrie.

Laut dieser Studie hält Litauen nicht vergeblich an Traditionen fest, sondern bringt sich als vorausdenkendes und zukunftsorientiertes Fertigungsland in Position. Dies belegen nicht nur Qualitäts- und Verfügbarkeitsrankings (Ease of Doing Business Index der Weltbank, OECD-Index über die Schaffung hochwertiger Arbeitsplätze, etc.), sondern auch die Erfolgsgeschichten von Herstellern mit lokalem und ausländischem Kapital.

„Die litauische Fertigungsindustrie entwickelt sich ständig weiter und fokussiert sich zunehmend auf wertschöpfungsintensive Branchen – insbesondere auf Automobilteile, Industriemaschinen und Biowissenschaften. In diesen Sektoren legen branchenübergreifende Abläufe, darunter Elektronik, Metallverarbeitung und Laborforschung, den Grundstein für langfristige Wettbewerbsvorteile,“ so die Studie.

Klaipėda ist eine der wichtigsten Triebfedern für litauische Erfolge bei FDIs in die Fertigungsindustrie sowie beim Wandel hin zu einer wertschöpfungsintensiven Wirtschaft. So sind in unserer Stadt 21 Fertigungsbetriebe mit FDIs, also ebenso viele wie in Kaunas und mehr als in jeder anderen Stadt, ansässig. Zudem verfügt die Fertigungsindustrie in Klaipėda über 4 Kompetenz-Zentren für Forschung und Entwicklung; das ist nur eines weniger als in Vilnius, der litauischen Hauptstadt.

Laut Eimantas Kiudulas, dem CEO der der Freien Wirtschaftszone (FEZ) Klaipėda, zeigt sich vor allem letztere Zahl in der Zone deutlich.

„Vor etwa 15 Jahren, also zu unserer Anfangszeit, waren wir noch eine klassische Fertigungszone, doch schon bald gründeten unsere Investoren Labore sowie Zentren für Forschung und Entwicklung; mittlerweile werden hier vollelektrische Busse und andere Innovationen hergestellt und die FEZ ist nicht mehr nur ein Ort, an dem Produkte gebaut werden, sondern auch ein Ort, an dem Produkte entworfen werden. Zudem begeistert mich Invest Lithuanias Ziel, Litauens Potential für Forschung und Entwicklung sowie wertschöpfungsintensive Herstellung zu fördern: bei uns ist Zug dahinter und wir verfügen über großes, bisher ungenutztes Potential,“ sagte Kiudulas.

Die Studie hebt zudem das Herstellungs-Know-how der Arbeitskräfte von Klaipėda hervor. So gibt es in der litauischen Hafenstadt pro 1000 Einwohnern 11,9 FDI Arbeitsplätze in der Fertigungsindustrie und somit mehr als in jeder anderen Stadt in Litauen. Diese Zahl liegt jedoch immer noch deutlich unter der in anderen wichtigen Fertigungszentren in den MOEL. Es gibt also nach wie vor zahlreiche Möglichkeiten, von einem ungesättigten Markt zu profitieren und in den Genuss eines Arbeitsmarktes zu kommen, der eine lange Herstellungstradition pflegt.

Die ganze Studie können Sie hier herunterladen.

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